Dipl. Psych. Doris Reile
Psychotherapiepraxis

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Übersicht über Verfahrensweisen in der Verhaltenstherapie

 

Verfahrensbezeichnung
Anwendungsgebiete
Verfahrensbeschreibung
Systematische Desensibilisierung,
Reizkonfrontation
Phobien, Ängste
schrittweise Annäherung an das gefürchtete Objekt oder die Situation bei gleichzeitiger Ausführung angstinkompatibler Tätigkeiten (z.B. Entspannungsübungen);
Reduktion von Vermeidungsverhalten
Kognitive Therapie,
Kognitive Umstrukturierung,
Depressionen
1. Erkennen der sich automatisch aufdrängenden Gedanken als Ursache für negative Emotionen.
2. Die Wahrnehmungen, Denkweisen und Einstellungen werden auf ihre Angemessenheit hin untersucht.
3. Erarbeiten günstigerer Interpretationen und Einstellungen
Entspannungstechniken:
Progressive Relaxation,
Biofeedback,
Autogenes Training
Psychosomatische Beschwerden (Rücken-, Kopf- und Magenschmerzen, Bluthochdruck, usw.), Konzentrationsmangel, Angst
Die einzelnen Verfahren führen auf unterschiedlichen Wegen zu körperlicher Entspannung (über willentliche An- oder Entspannung), gemeinsam ist jedoch das Ziel, die bewusste Wahrnehmung der entspannten Muskulatur
Gedankenstopp
Zwangsgedanken
Lernen, unerwünschte Gedanken durch Training eines Stoppsignals zu kontrollieren bei zusätzlichem Einsatz eines positiven Alternativgedankes
Konfrontative Methoden
Zwangshandlungen
Die Zwangsmuster werden durch Konfrontation durchbrochen

Systematische Selbstbeobachtung,
Selbstinstruktionstraining

Partnerschaftsprobleme, Süchte, Zwänge
Unerwünschtes Verhalten, (z.B. Rauchen) wird ersetzt durch erwünschtes, (z.B. "trotz Verlangen - nicht rauchen, stattdessen eine Runde spazieren gehen). Dies wird unmittelbar nach der Ausführung in ein Tagebuch aufgezeichnet.
Positive Verstärkung,
Selbstinstruktionstraining,
Problemlösetraining
Aufbau von Verhalten, das gar nicht oder selten gezeigt, aber dennoch gewünscht wird (z.B. kontinuierliches Lernen vor Prüfungen)
Lernen, sich selbst zu belohnen;
erarbeiten von günstigeren Problemlöse-Strategien, die erfolgreicher zum Ziel führen.
Rollenspiel,
Selbstsicherheitstraining,
Hypnotechniken,
Problemlösetraining
Soziale Phobie, starke Selbstunsicherheit
Je nach therapeutischer Aufgabenstellung werden Situationen (z.B.: Forderungen an jemanden richten) im Rollenspiel und damit neues Verhalten eingeübt.

 

 

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