Bei den Anpassungsstörungen handelt es sich um
Zustände von subjektiven Leiden und emotionaler Beeinträchtigung,
nach einer entscheidenden oder einschneidenden Lebensveränderung,
die nach einem belastenden Lebensereignis (z.B. Trauerfall,
Trennungserlebnis) oder nach schwerer Krankheit auftreten können.
Man spricht von Anpassungsstörung insofern, weil den Betroffenen
eine gelungene Bewältigung, sprich Anpassung nicht mehr
gelingen kann. Die Symptome sind unterschiedlich und umfassen
depressive Stimmung, Angst, Besorgnis, ein Gefühl unmöglich
zurecht zu kommen, vorauszuplanen oder in der gegenwärtigen
Situation fortfahren zu können.
Als Reaktion auf schwere, aktuelle seelische Traumatisierungen
(Überfall, schwerer Verkehrsunfall, Naturkatastrophen etc.)
kann eine posttraumatische Belastungsstörung
die Folge sein. Typische Merkmale sind das wiederholte Erleben
des Traumas in sich aufdrängenden Bildern (flashbacks),
in Alpträumen, vor dem Hintergrund eines andauernden Gefühl
von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit, Gleichgültigkeit,
Teilnahmslosigkeit, Freudlosigkeit, sowie Vermeidung von Aktivitäten
und Situationen, die Erinnerungen an das Trauma wach rufen könnten.
Auf der anderen Seite tritt gleichzeitig ein Zustand vegetativer
Übererregtheit, übermäßiger Schreckhaftigkeit,
Schlaflosigkeit, sowie Angst und Depressionen
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