Dipl. Psych. Doris Reile
Psychotherapiepraxis

 

 

 

 

 

 

 

 
Zwangsstörungen

Zu den Zwangsstörungen zählt man Erkrankungen, die dazu führen, dass bestimmte Handlungen oder bestimmte Gedanken ständig wiederholt werden müssen, obwohl dies im Grunde als unsinnig und sogar quälend empfunden wird. Zwangserkrankungen oder Zwangsstörungen können mit bestimmten ritualisierten Handlungen verbunden sein, z.B. bestimmte Handlungen immer in einer bestimmte Anzahl z. B. siebenmal hintereinander oder in einer bestimmten Reihenfolge durchführen zu müssen. Gleichfalls sind Zwangsgedanken oder Grübelzwang Formen von zwanghaften Ideen, bildhafte Vorstellungen oder Zwangsimpulsen. Sie sind inhaltlich verschieden, für den Betroffenen aber immer quälend. Z. B. besteht fortgesetzt die Zwangsvorstellung der Mutter, dem Impuls, ihr geliebtes Kind zu töten, nicht mehr widerstehen zu können. Andere Betroffene können unter obszönen oder blasphemischen und ich-fremden wiederkehrenden bildhaften Vorstellung leiden.

 

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